Die Geschichte der Hütte
(Auszüge aus der Clubchronik des SAC Sektion Gotthard)
1887 Die
Clubmitglieder aus Erstfeld befassen sich mit dem Bau einer "Unterkunftshütte"
im Erstfeldertal.
1889 Wegen fehlender Geldmittel wird der Bau einer Clubhütte im
Erstfeldertal verschoben. Der Bau hätte Fr. 3'300.-- gekostet, wobei eine Spende von Fr.
500.-- schon gesichert gewesen wäre.
1890 Am 18 Mai der Bau der ersten Kröntenhütte am Fusse des
Oberseemandlis beschlossen, und im September wird die Hütte eingeweiht.
1904 Die Kröntenhütte wird für Fr. 800.-- vergrössert.
1912 Die Hütte wird ein zweites mal erweitert und ermöglicht die
Schaffung von 70 Schlafplätzen. Die Kosten belaufen sich auf Fr. 4'795.--.
1913 737 Touristen übernachten auf der Kröntenhütte.
1920 Die Kröntenhütte wird durch einen Eissturz schwer
beschädigt und von ihrem Fundament verschoben. Am 28. Nov. genehmigt der Vorstand das
Projekt von Architekt Heinrich Kruck, Stadtrat von Zürich, zum Neubau der Kröntenhütte
am jetzigen Standort. Die Baukosten von Fr. 40'000.-- werden zu 80% vom CC subventioniert.
Die effektiven Baukosten belaufen sich schliesslich auf Fr. 54'000.--, so dass dem SAC
Gotthard noch Fr. 22'000.-- zur Tilgung bleiben.
1921 Am 25. September wird die Kröntenhütte am jetzigen Standort
eingeweiht. |
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1922 Emil Epp, Schreiner aus
Bristen wird aus sechs Bewerbern als Hüttenwart gewählt.
1932 1230 Besucher
1934 An der Sektionsversammlung wird über eine Vergrösserung der
Hütte diskutiert.
1935 Ein Projekt von Architekt Walter Götz aus Erstfeld für Fr.
30'000.-- liegt vor. Der Finanzplan sieht vor, dass die Schulden bis im Jahre 1950
abgetragen sein sollten. Das CC erachtet das Projekt als zu teuer und ist nicht bereit 40%
zu subventionieren.
1937 Ein neues, günstigeres Projekt von Architekt Bräm für Fr.
24'000.-- sieht einen Ausbau auf der südöstlichen Seite vor, wodurch in erster Linie ein
grösserer Aufent- haltsraum ermöglicht wird.
1938 Am 11 August wird das revidierte
Projekt Götz, ohne Ausbau des Unterge- schosses , mit 70 Sitz- und 60 Schlafplätzen
genehmigt. CC sichert nach einigem Hin- und Her (wegen terminlicher Probleme) Fr.
8'000.-- zu.
1939 Der Umbau der Hütte nimmt einen guten Verlauf, so dass der
Rohbau im November beendet werden kann. |
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1940 Der Umbau konnte trotz der
inzwischen eingetretenen Mobilmachung der Armee bis auf einige kleinere Arbeiten beendet
werden.
Am 1 September -ein Jahr nach Kriegsausbruch und Beginn der Umbauarbeiten kann die
Kröntenhütte in Anwesenheit von rund 350 Mitgliedern und Gästen festlich eingeweiht
werden. Die Bauabrechnung hat schliesslich Kosten von Fr. 34'924.-- ergeben!
1943 Die Kröntenhütte wird öfters durch Militär belegt.
1952 Die Bauschuld konnte abgezahlt werden.
1956 Auf eine Eingabe des Vorstandes beschliesst der Regierungsrat,
die weitere Umgebung der Kröntenhütte als Jagdschutzgebiet für Murmeltiere zu
erklären.
1964 Mit einer weiteren Renovations-Vorlage für die Kröntenhütte
steht am 18. Januar wieder einmal ein Geschäft von grosser Bedeutung für die Sektion,
wie auch für die Hütte, zur Debatte. Das von Josef Utiger, Arch. ETH, Altdorf
ausgearbeitete Projekt rechnet mit Kosten von Fr. 97'000.--. Die dringend notwendige
Renovation die auch eine Vermehrung der Schlafplätze bringen würde, soll im Zusammenhang
mit der Erstellung des geplanten Kraftwerkes im Erstfeldertal in Angriff genommen werden.
Der Finanzierungsplan rechnet mit einer Subvention des CC von Fr. 38'000.--. Zur Tilgung
der Restschuld beschliesst die Versammlung einen Sonderbeitrag von Fr. 2.--.
1967 Das CC beteiligt sich an den Baukosten mit 40%, im Maximum Fr.
33'000.--. Die Finanzierung des Vorhabens soll durch Aufnahme eines Bankkredites und die
die Erhebung eines zusätzlichen Mitgliederbeitrages von Fr. 30.--, verteilt auf drei
Jahre, gesichert werden. Im Juni wird mit den ersten Bauarbeiten begonnen, nachdem Ende
Mai erstmals Material mit dem Helikopter zur Hütte hinauf transportiert worden war. Schon
am 8. Oktober kann die renovierte Hütte eingeweiht werden.
Emil Epp wird von Josef Huber als Hüttenwart abgelöst. Mit dem Rücktritt von Emil Epp
geht eine 46-jährige Aera zu Ende. Er hat mit seiner Familie für die Kröntenhütte und
für die Sektion Gotthard unheimlich viel geleistet.
1973 Als Hüttenwart stellt sich der Hüttenchef Walter Rufener zur
Verfügung da auf die Ausschreibung der Stelle keinen Bewerbungen eingegangen sind.
1974 Die Kröntenhütte findet in der Person von Paul Brunner einen
neuen Hüttenwart, der zusammen mit Pius Fähnrich ab Ostern amten wird.
1975 Wisy Zgraggen übernimmt das Amt des Hüttenchefs
Kröntenhütte!
1979 Paul Brunner hat wegen Wegzug als Hüttenwart in der
Kröntenhütte auf Ende Oktober gekündigt. Wer im Oktober 79 den Posten des Hüttenwartes
übernommen hat ist der Chronik nicht zu entnehmen.
1980 .... errichtet mit seinem Onkel das Holzhaus.
1981 Im August findet im Rahmen der 100-Jahrfeier der Sektion
Gotthard eine Nostalgietour auf die Kröntenhütte und den Krönten statt. Wegen
schlechten Wetters
entschied Tourenleiter Noldi Zberg, anstatt Gipfelrast einen scharfen
Jasstag in der Kröntenhütte durchzuführen.

1985
Bau der
biologischen Kläranlage, Zweikammersystem mit Tropfkörper
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1986
Mit dem Bau eines Wasserkraftwerkes zur Elektrifizierung der Hütte
wurde das „Legföhrenhauen“ endgültig hinfällig |
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Totalrenovation
und Anbau
1987 Die Totalrenovation
mit einem Anbau und Waschanlagen in der Hütte, lassen die Kröntenhütte zu einer der
Besteingerichteten SAC-
Hütten werden. Es stehen nun 90 Schlafplätze, warmes- und kaltes Wasser in der
Hütte, kleinere Zimmer, ein Trockenraum mit Heizung und Backöfen zur
Verfügung.
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